Das Baby ist da und die ersten Tage danach…

Am 17.07.2016 war es dann nun endlich soweit – lieber zu früh als zu spät dachte sich unser kleiner Sonnenschein CONSTANTIN EMANUEL MIKOSCH! Er kam am Sonntag um 19.45 Uhr mit 51cm und 4175g nach einer kurzen und heftigen Geburt zur Welt. Wir sind als Eltern überglücklich und sind stolz auf unseren kleinen Schatz, der alles gut überstanden hat.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse:

Der Tag begann für Christopher und mich noch recht unspektakulär – ich hatte bis dahin weiterhin keine Anzeichen für eine bevorstehende Geburt. Ich hatte zwar schon leichte Vorwehen, aber es hieß diese können schon paar Tage vor dem eigentlichen Ereignis auftreten, sodass wir uns noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht haben. Wir gingen noch beim Heurigen Fink bei uns ums Eck Mittagessen, machten einen ausgiebigen Spaziergang in Neufeld an der Leitha und gönnten uns zum Abschluss noch ein kaltes Dessert beim Eissalon Statzinger. Zu Hause angekommen wollten wir den Tag noch gemütlich auf dem Sofa ausklingen lassen – bis ich Durst bekommen habe und aufgestanden bin um mir etwas zu trinken zu holen…

Und dann war es soweit… ich spürte ein “plopp” in mir drinnen und etwas floss aus mir raus. Nun ist es passiert – ein vorzeitiger Blasensprung – ohne Vorwarnung um ca. 16.40 Uhr. Christopher und ich fuhren gleich ins KH Eisenstadt und die Vermutung wurde von der anwesenden Krankenschwester bestätigt. Ich wurde sogleich an das CTG gehangen um die Wehenaktivität zu messen. Gegen 17.30 Uhr wurde ich ins Zimmer gebracht, lt. Messungen sind die Wehen noch nicht stark und ich werde mich noch etwas Gedulden müssen, da mein Muttermund erst 2cm offen war. Es hieß von der Schwester, dass Christopher nur in der offiziellen Besuchszeit (bis 19 Uhr) bei mir bleiben kann und er dann benachrichtigt wird, wenn die Geburt ansteht… Wie ich das gehört habe, war ich doch etwas verzweifelt, da die Schmerzen recht rasch immer stärker geworden sind.

Gegen 19 Uhr war dann Schichtübergabe vom Krankenhauspersonal, danach würde die nächste Kontrolle sein… zum Glück war Christopher zu der Zeit noch weiter an meiner Seite und versuchte mich so gut wie möglich zu unterstützen. Und dann kam es Schlag auf Schlag… Die Hebamme hat festgestellt, dass mein Muttermund schon auf 9cm aufgegangen ist und wir sofort in den Kreißsaal müssten, da die Geburt bevor stand. Dann kam die nächste Hiobs-Botschaft – von den 2 Kreißsälen im Krankenhaus Eisenstadt war eines schon besetzt und das zweite wurde noch gereinigt. So wurde ich in den Vorbereitungsraum gebracht und da die Abstände der Wehen immer knapper wurden, haben die Ärztin und die Hebamme entschieden wir werden wohl das Kind in diesem Raum auf die Welt bringen müssen. Innerhalb kürzester Zeit war dann alles hinter mich gebracht und ich hatte den kleinen Mann in meinen Armen gehabt. Die blutigen Details erspare ich Euch – bei Interesse müsstet ihr Euch mit Christopher zusammen setzen. *g*

Am Montag reiste auch die Familie an und war ganz gespannt auf den neuen Erdenbürger. Die beiden Omis waren begeistert vom Kleinen und Onkel & Tante fanden den Fratz auch zum Knuddeln. Die ersten Nächte im KH mit Würmchen waren für mich doch sehr ungewohnt. Das Krankenhaus hat sich sehr um mich bemüht und ich habe mich wohl gefühlt, aber ohne Christopher war es doch etwas schwierig. Er war zwar jeden Tag in den offiziellen Besuchszeiten bei mir, doch in der Nacht war ich quasi auf mich alleine gestellt. Übernächtigt mit kleineren Rückschlägen beim Stillen, wodurch Constantin in den ersten Tagen knapp 300g an Gewicht verloren hat, war ich ziemlich am Ende meiner Kraft, aber ich habe auf meine Entlassung hingearbeitet und am Mittwoch, dem 20.07.2016 war es dann soweit. Ich habe mich von meinen Zimmergenossinnen verabschiedet und fuhr mit meiner kleinen Familie endlich nach Hause. Würmchen hat sein Gewicht gehalten und zu Hause ist doch alles anders. Es ist sehr hilfreich, wenn der Papa auch anwesend ist und die vielen kleinen Dinge neben dem Stillen mit übernehmen kann.

Nun sind wir schon bei Tag 5 und haben uns mittlerweile halbwegs eingelebt – Constantin ist unter Tags ein Engel und in der Nacht eine Eule. Diese Eigenschaft hat er sicherlich von seinem Papa abgeguckt, da die Mama eigentlich eine Frühaufsteherin ist. Aber daran werden wir uns noch gewöhnen müssen bzw. vielleicht pendelt sich das in den nächsten Tagen ja auch noch ein.

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Wir danken allen auf jeden Fall für die ganzen Glückwünsche und werden Euch auf dem Laufenden halten!

Bis bald!

Christopher, Lilin & Constantin

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